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ALKIS-Komponenten

In seiner programmtechnischen Umsetzung und in Anlehnung an den Bearbeitungsablauf einer Liegenschaftsvermessung im ALKIS werden folgende vier Komponenten (vgl. Grafik) unterschieden:

  • Datenerhebung
  • Datenqualifizierung
  • Datenhaltung und
  • Datenbereitstellung
ALKIS-Komponenten  

Die Erhebung der Liegenschaftsdaten erfolgt durch die jeweilige Vermessungsstelle mit der dort eingesetzten Software. Für die weitere Bearbeitung in ALKIS muss diese Software in der Lage sein, Erhebungsdaten im NAS-Format in die Qualifizierungs-Komponente zu übertragen.

Die Bearbeitung der Erhebungsdaten im ALKIS beginnt in der Qualifizierungs-Komponente. Die Qualifizierung umfasst das Einspielen der Erhebungsdaten in die Erhebungs- und Qualifizierungskomponente (EQK). Dort werden die Daten vervollständigt und plausibilisiert, so dass sie in der Datenhaltungs-Komponente abgespeichert werden können. Dafür müssen die Daten streng nach dem ALKIS-Datenmodell strukturiert sein.

Bei der Datenhaltung ist zwischen Primär- und Sekundärdatenbanken zu unterscheiden. Zusammen formen sie die Datenhaltungs-Komponente (DHK) im ALKIS. Für jedes der 53 Katasterämter der Regionaldirektionen des LGLN steht je eine primäre Datenbank zur Verfügung. Deren Befüllung mit Daten erfolgt direkt durch die Bearbeiter von Fortführungs- vermessungen in den Katasterämtern im Anschluss an die Datenqualifizierung in der EQK. Außerdem beinhaltet die Datenhaltung eine Datenbank für die Katalogdaten, in der zum Beispiel die Bezeichnungen aller Straßenobjekte, die wöchentlich aktualisiert werden, geführt werden. Die Primärdatenbanken befüllen über das sogenanntes NBA (Nutzerbezogene Bestandsdatenaktualisierung)-Verfahren eine landesweite Sekundärdatenbank, die sich derzeit noch im Aufbau befindet. Aus dieser werden wiederum über das NBA-Verfahren die Daten für die Kunden abgegeben.


Die Bereitstellung der ALKIS-Daten erfolgt zum einen mit dem Auskunftssystem Liegenschaftskataster (ASL) und zum anderen werden die Daten auch mit webbasierten Diensten, die im Rahmen einer Geodateninfrastruktur über Geodatenportale verfügbar sind, den Nutzern zur Verfügung gestellt.

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