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Digitale Geländemodelle (DGM)

Einsatzmöglichkeiten

Digitale Geländemodelle (DGM) unterschiedlicher Auflösung finden Einsatz bei

  • Fachinformationssystemen
  • bodenkundlichen Reliefanalysen
  • Schummerungs- und Höhenliniendarstellungen
  • Trassenplanungen, Profildarstellungen und Volumenberechnungen
  • Emissions- und Immissionsberechnungen, Funknetzplanungen
  • Forschung und Lehre


Produktinformation

Ein DGM beschreibt die Geländeoberfläche durch die räumlichen Koordinaten einer repräsentativen Menge von Geländepunkten. Höheninformationen werden damit maßstabsunabhängig und datenverarbeitungsgerecht vorgehalten. Mit dem DGM1, DGM5, DGM10 (altes DGM5), DGM25 und DGM50 stellt das LGLN Digitale Geländemodelle unterschiedlicher Genauigkeitsstufen bereit.

Alle DGM-Gitterweiten wurden aus dem gleichen 3D-Messdatenbestand unter Berücksichtigung von geomorphologisch wichtigen Informationen, wie Geripplinien, Geländekanten und markanten Punkten (Strukturelementen) berechnet.

Die 3D-Messdaten wurden im alten Verfahren überwiegend durch die Höhenauswertung von Luftbildern und teilweise durch Airborne Laserscanning gewonnen. Für die Ersterfassung wurden ergänzend terrestrische Höhenmessungen durchgeführt und vorhandene analoge Höheninformationen der Deutschen Grundkarte 1 : 5000 (DGK5) digitalisiert (s. alte DGM5-Bearbeitungsstandsübersicht - jetzt DGM10).

Die Fortführung des DGM erfolgte auf Basis stereoskopischer Bildauswertung zur Aktualisierung der 3D-Messdaten. Sie wurde ausschließlich anlassbezogen und punktuell durchgeführt und nicht nach einem Aktualisierungszyklus.

3D-Messdaten aus Laserscanning, die bis 2018 niedersachsenweit verfügbar sein werden, ermöglichen schrittweise den Aufbau und das Angebot eines hochgenauen DGM1. Aus diesem wird das neue DGM5 sowie künftig alle weiteren DGM abgeleitet werden.

Die DGM-Punkte sind lagemäßig im ETRS89/UTM-Koordinatensystem bestimmt, Die Höhe bezieht sich jeweils auf das amtliche Höhenbezugssystem Normalhöhen-Null (NHN).


Produktvarianten

Das DGM1 hat eine Gitterweite von 1,0 m und eine Genauigkeit von ±0,2 m. Es liegt für die mit Laserscanning neu erfassten und bearbeiteten Bereiche Niedersachsens vor.

Das neue DGM5 ist abgeleitet vom DGM1 und zeigt eine Gitterweite von 5,0 m. Die Höhengenauigkeit beträgt ±1 m.

Das DGM10 (alt DGM5) hat nach dem alten Verfahren eine Gitterweite von 10,0 m und eine Höhengenauigkeit bis ±2 m.

Das DGM25 ist abgeleitet aus dem DGM10 und hat eine einheitliche Gitterweite von 25,0 m. Es ist aufgrund der geringeren Auflösung für mittlere Anforderungen geeignet.

Mit einer einheitlichen Gitterweite von 50,0 m genügt das DGM50, bedingt durch seine relativ grobe Auflösung, nur geringen Anforderungen.


Angebotsvarianten, Testdaten, Auswahl und Datenabgabe

Die DGM-Daten geben wir wahlweise als ASCII- oder Shape-Dateien an Sie ab.
Für die DGM stehen Ihnen Testdaten zur Verfügung ( s. Infospalte).

Die Lieferung erfolgt je nach Datenvolumen auf CD-ROM, DVD oder Festplatte.

Für eine eindeutige DGM-Bestellung, die zügig bearbeitet werden kann, sind als Angaben erforderlich

  • gewünschtes DGM
  • Gebietsdefinition
  • Datenformat
  • Datenträger und ggf.
  • Sonderwünsche

Bitte beachten Sie unsere Verwendungs- und Geschäftsbedingungen!


Bezugsquellen und Ansprechpartner

Die DGM und weitere Informationen erhalten Sie

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