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Behörden-Staffelmarathon rund um den Ölpersee in Braunschweig

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Bildrechte: Polizei Niedersachsen

Am 16.08.2017 fand der Behörden-Staffelmarathon im ehemaligen Regierungsbezirk Braunschweig zum 16. Mal statt. Wie im vergangenen Jahr richtete die Polizeidirektion Braunschweig die Veranstaltung aus. Schirmherrin war diesmal Ulrike Tilk, Leiterin der Regionaldirektion Braunschweig-Wolfsburg des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN).

Gegen 15:30 Uhr schickte Ulrike Tilk die insgesamt 114 Staffeln auf die Strecke, die in diesem Jahr aufgrund der Hochwassersituation nicht um den Ölpersee, sondern am Ölpersee vorbei verlief. Sieger des Laufs war die Staffel „Die Überflieger I" des Luftfahrt-Bundesamtes in 2:58:21 Stunden, auf dem zweiten Platz landete die Staffel „Bank Run" des Instituts für Finanzwirtschaft der TU Braunschweig in 3:00:37 Stunden gefolgt von der Staffel „Brunswiek Cops" der Polizeiinspektion Braunschweig in 3:03:56 Stunden. Schnellster Läufer war Marius Peters aus der Staffel „Die Chemie stimmt" der Fakultät für Lebenswissenschaften der TU Braunschweig in 21:31 Minuten, schnellste Läuferin war Alina Claretti aus der Staffel „Schlosslöwen" der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig in 26:27 Minuten.

Die kompletten Ergebnislisten des Behörden-Staffelmarathons 2017 können Sie sich im Downloadbereich rechts herunterladen. Zudem steht ein Archiv mit den Ergebnislisten der Vorjahre zum Download bereit.

Bildergalerie zum Behörden-Staffelmarathon 2017

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Erfahrungsbericht 2007 von Martina Bartling

Als die Anfrage des Kollegen kommt, überlege ich kurz: Bin ich in diesem Jahr überhaupt schon gelaufen? Na ja, vielleicht ein-, zweimal im Frühjahr. Aber davon weiß mein Körper inzwischen längst nichts mehr. Es ist inzwischen September.

In zehn Tagen soll ein Staffel-Marathon stattfinden, auch unsere Organisation hat zwei Mannschaften - bestehend aus jeweils sieben Läufern - gemeldet. Jetzt musste jemand absagen, und es wird dringend nach Ersatz gesucht.

Jeder Läufer hat 6 km zurückzulegen - eine Etappe, die ich zwar gewohnt bin zu bewältigen - wenn ich denn mal laufe. Aber: Ich laufe langsam! Habe bei einem Sportarzt einmal genau bestimmen lassen, mit welcher Herzfrequenz ich laufen soll: 130. Und die erreiche ich bereits, wenn ich locker eine Treppe hochmarschiere....

Den kompletten Bericht können Sie hier nachlesen oder als pdf herunterladen.Viel Spaß dabei und schönen Dank an Frau Bartling!

Seine Impressionen vom Marathon schildert Harald Runge in folgendem Gedicht:

Wie jedes Jahr ist es soweit,
es ist Behörden-Marathon-Zeit.
Der Staffelstab, den man überreicht,
wohl manchmal einem Haarband gleicht,
oder einer Kanüle oder ´nem Rohr,
auch das kommt schon einmal vor.
Die Läufer Nummer eins bis sechse
machen eine wilde Hetze,
oder auch nicht ganz so schnell,
denn das ist stets individuell.
Hecheln, pusten, schnaufen, schwitzen,
traben, gehen oder flitzen.
Das MTV-Stadion ist Start und Ziel,
sechs Kilometer sind manchmal viel.
Die Strecke um den Südsee kennen viele schon,
denn sie sind immer dabei, beim Behördenmarathon.
Und so mancher Spaziergänger schaut gespannt,
wer kommt denn da schon wieder angerannt?
So bleibt er stehn "Ich muss mal kieken,
sind das etwa die Olympioniken?"
Denn die Nummer auf dem Trikot
vorn und hinten wirkt ja so,
als ob Profis hier am Ort.
Doch es ist der Spaß am Sport,
der sie um den See rum treibt,
so dass keine Zeit mehr bleibt
einmal nur den Kopf zu drehen,
um sich die Gegend anzusehen.
Geschweige denn in der Ufergaststätte,
wo die Bedienung, eine hübsche, nette,
dem Besucher kühle Biere bringt,
stattdessen der Läufer nach Atem ringt.
Andere die grillen und feiern
oder gucken zu den Reihern.
Doch für die Schönheit der Natur
ist keine Zeit, da rennt man nur.

Vorbei am Wasser und an Bäumen,
Enten, Wiesen und auch Zäunen,
vorbei an Familien mit dem Hunde,
dreht man seine flotte Runde.
Auf des langen Weges Mitte,
macht man dann mal kleine Schritte.
Endlich wird Wasser ausgegeben,
das soll den Läufer nun beleben.
Aber die Kohlensäure im Bauche gärt,
dass ein -Rülps- ihm laut entfährt;
und schließlich er beim Laufen flennt,
denn die Kohlensäure brennt
in den Augen doch sehr heftig.
Das kommt davon, weil er sich kräftig
das Wasser ins Gesicht gegossen,
in die Augen ist´s geflossen.
Dabei wollte er sich doch nur kühlen,
dafür muss er nun Schmerzen fühlen.
Doch das Stechen in den Seiten
lässt die Gedanken weiter gleiten,
"Ist das hier vielleicht zuviel?
Oder schaffe ich es ins Ziel?"
Alle Kilometer sind irgendwann zu Ende
und hinter dieser letzten Wende
ist endlich der Einlauf ins Stadion.
Ja man hört den Sprecher schon,
jeder einzelne wird genannt,
kommt er oder sie hier angerannt.
Die Zuschauer feuern noch mal an
und die Mannschaft, wenn sie kann,
läuft die letzten Meter mit,
manche sind noch richtig fit!
Nach dem Ziel, da ist´s allen klar:
"Das machen wir wieder, nächstes Jahr!"

9/2006 Harald Runge

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