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FAQ zum Dümmer - Lang- und kurzfristige Maßnahmen

Können man bei akuter Blaualgenbelastung irgendwelche Mittel einsetzen, die den Gestank und das Fischsterben verhindern? Gibt es umweltverträgliche Mittel, die helfen können? Gibt es andere Maßnahmen?

Im Vergleich zu den noch umzusetzenden Sanierungsmaßnahmen im Einzugsgebiet gibt es keine fachlich begründeten, technisch durchführbaren und ökonomisch sinnvollen seeinternen Restaurierungsmaßnahmen im Dümmer! Sollten allerdings ähnliche Belastungen durch auftreibende Blaualgen, wie im Jahr 2011 auftreten, sollen Sofortmaßnahmen – die im Rahmen des 16 Punkte-Plans ausdrücklich vorgesehen sind – zumindest einen Linderungseffekt haben.

Ziel des Sofortmaßnahmenkonzeptes ist nicht der gesamte See, sondern sind lediglich die von der Geruchsbelästigung besonders betroffenen sensiblen Uferbereiche. Grundsätzlich gilt: Es werden durch derartige lokale Maßnahmen nur die Symptome nicht die Ursachen der Blaualgenmassenentwicklung bekämpft! Dabei entstehen bereits im Vorfeld erhebliche Kosten, ob es jedoch auch im Jahr 2012 zu einer erneuten Blaualgenmassenentwicklung kommt ist noch unklar!


Wenn das Problem erst in einigen Jahren beseitigt ist und bis dahin immer wieder mal auftritt, muss man den Gästen, Seglern und Bewohnern einen Ausgleich bieten. Welche Maßnahmen hat das Land Niedersachsen vorbereitet?

Die Landesregierung prüft derzeit sogenannte Sofortmaßnahmen als Bestandteil des 16-Punkte-Programms. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit dem Dümmerbeirat. Die bereits ausgearbeiteten Sofortmaßnahmen werden derzeit einer Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen, um über deren potentiellen Einsatz im Sommer 2012 zu entscheiden.


Was unternimmt das Land Niedersachsen, falls es zu spürbar negativen wirtschaftlichen Konsequenzen im Dümmer-Tourismus durch das Problem kommt?

Diese Frage wird mit dem Rahmenentwurf zur Fortsetzung der Dümmersanierung beantwortet, der Ende 2012 vorliegen soll.


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