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Präsident Michel Golibrzuch verlässt das LGLN

Nach fast neun Jahren in der Leitung der Behörde wechselt der bisherige Präsident des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung (LGLN), Michel Golibrzuch, zum 27.04.2026 in das Niedersächsische Finanzministerium. „Ich hatte das große Glück, über die ganze Zeit mit Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten zu dürfen, die ebenso wie ich von der Notwendigkeit einer digitalen Transformation des Landesamtes zutiefst überzeugt waren“, erklärte der scheidende Behördenleiter am Dienstag in Hannover.

Der im LGLN erreichte Leistungsstand mit Blick auf standardisierte Geschäftsprozesse, KI-gestützte Services, cloudbasierte Webanwendungen und online verfügbare Verwaltungsleistungen sei ein Erfolg, der nur im Zusammenspiel vieler Akteure des Landesamtes und auch des Innenministeriums möglich geworden sei. Golibrzuch erinnerte daran, dass das LGLN die erste Behörde bundesweit gewesen sei, die bereits im Dezember 2024 und damit gut vier Monate vor offizieller Inbetriebnahme einen Verkauf in der Deutschen Verwaltungscloud realisiert habe. Die durch das Landesamt selbst entwickelte Gebäudeerkennung aus Luftbildern auf Basis einer Künstlichen Intelligenz (KI) werde mittlerweile in mehreren anderen Bundesländern eingesetzt. Gleiches gelte für die durch das LGLN entwickelte Geodigitalisierungskomponente, mit der sich Geometrien, also etwa Kartenausschnitte, in digitale amtliche Formulare einbinden ließen.

Durch erfolgreiche Teamarbeit und neue Ansätze bei der Softwareentwicklung habe das LGLN sich in den vergangenen Jahren zum zentralen Geodienstleister der Niedersächsischen Landesverwaltung entwickelt. Zu den Kunden gehörten zahlreiche Fachverwaltungen, aber auch Kommunen. Das LGLN sei dabei die bisher einzige Behörde im Land, die nach cloudbasierter Modernisierung von IT-Fachverfahren diese als Webanwendung über die Deutsche Verwaltungscloud (neuerdings: Marktplatz Digitales Deutschland) zur Nachnutzung anbiete. Golibrzuch: „Das LGLN wird den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. In der erfolgreichen Digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltung liegt der Schlüssel für kundengerechte Lösungen, das gilt für Unternehmen wie für Privathaushalte gleichermaßen.“

Im Niedersächsischen Finanzministerium übernimmt der scheidende LGLN-Präsident künftig die Leitung der Abteilung 4 (u.a. Beteiligungsmanagement, Bürgschaftsangelegenheiten, Innenrevision). Seine Nachfolge an der Spitze des Landesamtes ist derzeit noch offen.

Hintergrund: Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN)

Im LGLN arbeiten über 2.000 Menschen an aktuell 49 Standorten. Zum LGLN gehören die Zentrale und die Landesvermessung in Hannover sowie neun Regionaldirektionen verteilt über ganz Niedersachsen. In den Regionaldirektionen sind jeweils Dezernate für Verwaltungsaufgaben und Geodatenmanagement, eine Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte sowie mehrere Katasterämter zusammengefasst. Der Regionaldirektion Hameln-Hannover ist der landesweit zuständige Kampfmittelbeseitigungsdienst angegliedert und zur Regionaldirektion Oldenburg-Cloppenburg gehört die Geschäftsstelle des Oberen Gutachterausschusses.

Ansprechperson für die Presse
Doris Henke, Leiterin der LGLN-Unternehmenskommunikation
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Artikel-Informationen

erstellt am:
14.04.2026

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