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Bodenschätzung

Unter Bodenschätzung versteht man die Bewertung landwirtschaftlicher Grundstücke nach dem Bodenschätzungsgesetz (BodSchätzG).

Zweck der Bodenschätzung ist es, für die Besteuerung der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen des Bundesgebiets einheitliche Bewertungsgrundlagen zu schaffen. Die Bodenschätzung dient auch nichtsteuerlichen Zwecken, insbesondere der Agrarordnung, dem Bodenschutz und Bodeninformationssystemen.

Die Bodenschätzung im Sinne dieses Gesetzes umfasst:
  1. die Untersuchung des Bodens nach seiner Beschaffenheit,
  2. die Beschreibung des Bodens in Schätzungsbüchern sowie die räumliche Abgrenzung in Schätzungskarten und
  3. die Feststellung der Ertragsfähigkeit auf Grund der natürlichen Ertragsbedingungen; das sind Bodenbeschaffenheit, Geländegestaltung, klimatische Verhältnisse und Wasserverhältnisse.

Die Ergebnisse der Bodenschätzung sollen automatisiert verarbeitet werden.

Die Bodenschätzungsergebnisse sowie die Lage und Bezeichnung der Bodenprofile sind unverzüglich in das Liegenschaftskataster zu übernehmen.
Die mit der Führung des Liegenschaftskatasters beauftragten Behörden berechnen für jedes Flurstück anlassbezogen die Ertragsmesszahl.
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