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Vermessungstechnikerin / Vermessungstechniker

Aus der Kampagne „gut-ausgebildet.de" des
Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.
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Höher, länger und weiter - um millimetergenau zu wissen wie groß, wie lang und wie breit ein
Grundstück, wie hoch ein Gelände oder auch ein ganzer Berg ist, braucht die Welt Menschen, die
gerne alles gründlich messen und untersuchen. Wenn dich interessiert, wie z.B. ein Bauvorhaben
beginnt und Daten dafür zusammengetragen werden, ist die Ausbildung zum*zur
Vermessungstechniker*in genau das Richtige für dich. Du solltest allerdings nicht nur gern mit dem
Maßband Dinge ausmessen, sondern auch in Mathematik und im Recherchieren daher ein helles
Köpfchen sein. Denn vor fast jeder Vermessung musst du erstmal alle früheren
Vermessungsergebnisse zusammenstellen, um sie anschließend mit deinem Messtrupp zu überprüfen
und zu vervollständigen. Nach der Outdoorarbeit geht es dann ins Büro, wo die gesammelten Daten
ausgewertet und gespeichert werden. Wenn Präzision, räumliches Denken und Konzentration für dich
kein Problem darstellen und du die Herausforderung im Gelände UND im Büro suchst, bewirb dich
jetzt für die Ausbildung zum*zur Vermessungstechniker*in.


Als Vermessungstechniker*in hast du garantiert keinen langweiligen Joballtag. Denn neben der
Büroarbeit geht es zum Vermessen natürlich auch nach draußen. Deshalb ist diese Ausbildung zum*zur
Vermessungstechniker*in nichts für Menschen aus Zucker, sondern eher für robuste und sportliche
Naturburschen und -mädels, die auch bei nasskaltem Wetter in der Lage sind haargenau zu arbeiten. Als
Teil eines Messtrupps musst du also auch deine Teamfähigkeit unter Beweis stellen, denn nur wenn ihr
gut zusammenarbeitet, kann eine fehlerlose Messung entstehen. Aber auch sonst solltest du den
Umgang mit Menschen mögen, denn du wirst bei uns beispielsweise immer wieder Kontakt zu
Grundstückeigentümern haben.

Es würde nicht Vermessungstechnik heißen, wenn es dabei nichts Technisches gäbe. Die Vermessungen
geschehen nicht mehr mithilfe von altmodischen Gerätschaften, sondern mit neuester Technik wie GPS,
Lasern oder Satelliten. Die erhobenen Daten werden im Büro am Computer ausgewertet, überprüft und
weiterverarbeitet. In der dualen Ausbildung zum*zur Vermessungstechniker*in lernst du all das, einmal
theoretisch in der Berufsschule und praktisch im Ausbildungsbetrieb. Eine Affinität und ein gewisses
Talent für Mathematik, Physik und Geografie solltest du mitbringen und auch zeichnerisch nicht gänzlich
unbegabt sein.

Bewerbungen

Bewerbungen sind rund 12 Monate vor dem Einstellungstermin an die
Regionaldirektionen/Katasterämter des LGLN zu richten.
Einstellungstermin ist der 1. August jeden Jahres, die Ausbildung dauert drei Jahre.


Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung beträgt monatlich Brutto:
* im ersten Ausbildungsjahr: ca. 900 €
* im zweiten Ausbildungsjahr: ca. 950 €
* im dritten Ausbildungsjahr: ca. 1000 €

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