klar

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst

Seit dem 1. Januar 2012 ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst als Dezernat 5 der Regionaldirektion Hameln-Hannover des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) angegliedert.

Damit wurde der Beschluss der Landesregierung vom 22.11.2011 umgesetzt.

Die Zuständigkeit des Kampfmittelbeseitigungsdienstes umfasst
die Bergung,
die Entschärfung,
den Transport
und die
Zwischenlagerung von Weltkriegsmunition,
diese führt der KBD der Vernichtung zu.

Derzeit sind 44 Fachleute an den Standorten Hannover, Munster und Achternholt damit beschäftigt, Kampfmittel verschiedenster Art zu beseitigen.

Zur akuten Gefahrenabwehr werden jährlich rund 1100 Kampfmittelfunde gemeldet und, wenn erforderlich, entschärft oder gesprengt. Durchschnittlich werden vom KBD jährlich rund 80 Sprengbomben mit mehr als 50 Kilogramm und etwa 60 Tonnen Munitionsteile geborgen.

Eine weitere Aufgabe des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ist die Beurteilung und Bearbeitung von Bauanträgen durch Auswertung von Luftbildern. Im Durchschnitt werden jährlich über 3000 Anträge eingereicht und bearbeitet, bei denen eine Überprüfung von Grundstücken nach bislang unentdeckten Abwurf-Kampfmitteln erfolgt. Die Tendenz ist steigend.

Gewerbliche Räumstellen von Kampfmitteln werden fachlich beaufsichtigt und auf Antrag zur Dokumentation übernommen.

Alle Ministerien, die Behörden der Gefahrenabwehr und die Bauträger werden fachlich beraten und bei Kampfmittelräumungen begleitet und organisatorisch unterstützt.

Ein weiteres Themenfeld innerhalb der Zuständigkeit des KBD ist die Kampfmittelräumung auf den ehemaligen niedersächsischen Rüstungsaltlastenstandorten.


zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln